Bei herrlichem Sonnenschein wurden die Mütter der Großgemeinde Grettstadt von ihren Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen
gefeiert. Der Musikverein Obereuerheim empfing über 300 Gäste zu seinem traditionellen Muttertagskonzert auf dem Festplatz. Alle Frauen wurden mit einem Glas Sekt begrüßt. Das kulinarische Angebot umfasste zudem Bratwurst vom Grill, Gebäck sowie Kaltgetränke wie Wasser, Limonaden, Schoppen und Bier.

Das Jugendblasorchester – seit September vergangenen Jahres in neuer Formation unter der Leitung von Dirigent Matthias Hoch – eröffnete das Konzert mit dem „Musikantenmarsch“. Weiter ging es im Wechsel der verschiedenen Musikergruppen mit beschwingten Stücken aus Italien und der Karibik. Auch der bekannte Harry-Potter-Song „Hedwig’s Theme“ durfte im Programm nicht fehlen.
Die Bläserklasse unter der Leitung von Franziska Aumüller schloss sich mit Titeln wie„Bruder Jakob“, „London Bridge“ und dem „Hard Rock Blues“ an. Es war beeindruckend, was die Kinder ablieferten, da sie ebenfalls erst seit acht Monaten zusammenspielen und alle Neulinge an ihren Instrumenten sind.

Auch der Grundschulchor der Schule Grettstadt begeisterte mit einer Vielfalt von Stücken, die die rund 35 Kinder mit ihrer Lehrerin Petra Liebald einstudiert hatten. Ob bei „Drunt in der grünen Au“, „The Lion sleeps tonight“ oder „Schule ist mehr“ – das Publikum ging eifrig mit, sang und klatschte. Ein besonderes Highlight war das bekannte Lied „Heut kommt der Hans zu mir“, gesungen in der lokalen Euerheimer Version.

Der Festplatz war hervorragend gefüllt, was gleichermaßen den engagierten Akteuren wie auch dem herrlichen Frühlingswetter zuzuschreiben war. Unter den zahlreichen Gästen konnte der Verein auch prominente Lokalpolitiker begrüßen: Mit Jens Machnow, Ruth Volz und Helmut Hartmann waren alle drei Bürgermeister der Gemeinde Grettstadt anwesend. Auch einige Gemeinderäte sowie Vertreter der örtlichen Vereine feierten mit.
Der Nachmittag klang nach dem musikalischen Programm in geselliger Runde aus.

Einig waren sich die Gäste und der Veranstalter: Bei dem musikalischen Können und der spürbaren Spiel- und Singlaune der Kinder und Jugendlichen muss niemandem um die Zukunft von Chor und Orchester bange werden.

