Text & Studioaufnahme des Öberöämer Lieds

Mir senn sou gann in Öberöäm,

Und frän uns dass mer hierei körn.

Mir könna gsing, getanz, gelach,

Und a der Fosernacht a Gaudi mach.

Mir senn a Völkla voller Laam,

Und brauchn uns darüm net schaam.

Drum singa laut, dass alla hörn.

Mir senn sou gann in Öberöäm!

…

Vom Fröschbach bis zum Kahlberg nauf bis in die Hintre Gass,

Da wohnt a gsunde Rass, mer kann se aber lass.

Mir senn net bloß in Pusslt, Dörfeld, Grettscht und Schwam bekannt,

Uns kennt mer scho im ganzn Frankenland. Jawohl!

Studioaufnahme der Rhöner Läushammel

(Obereuerheimer Sänger: Ulrike Aumüller, Werner Aumüller, Philipp Bayer, Theo Zehe)

„Obereuerheim – Vor den Toren des Steigerwaldes, zwischen Schweinfurt und Haßfurt, liegt Obereuerheim, geschmückt durch ein Renaissance-Schloss und eine mächtige barocke Kirche. In den 1970er Jahren verewigte das Dorf-Original Alex Fischer seine Liebe zu seinem Heimatort im Öberöämer Lied, das seitdem immer dann angestimmt wird, wenn man in geselliger Runde fröhlich beieinander sitzt. Durch Werner Aumüller, Trompeter der Rhöner Läushammel und gebürtiger Obereuerheimer, ist dieses bisher mündlich überlieferte Heimatlied nun erstmalig auf CD zu hören.“

aus dem CD-Booklet des Albums „Frisch auf zur lieben Rhön hinauf“ der Rhöner Läushammel